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db::Musik & Film / Antw.: Bowie auf Youtube
Aktualität von Carmen -
Bisher möchte ich nichts, was mit/von KI erstellt worden war. Zu blöd, zu schräg, zu kitschig.
Bisher...  😉

Ich finde dieses Video richtig gut, seht gut gelungen. Ich habe es mir schon 5x hintereinander angeschaut. Und jedes Mal darüber geschmunzelt.  😊

LG, Carmen 
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    db::Musik & Film / Antw.: Bowie auf Youtube
    Aktualität von Oogie -
    Habs gerade gesehen: Not my cup of tea, künstliche Kunst, spricht mich wenig an. Aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden ;). Mir fiel auf, dass sich viele Kommis verdächtig gleich lesen. Schelm, der Böses dabei denkt.

    LG
    Oogie
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      db::Bowielogie / Buch [Buch] Bowie Odyssey 76 von Simon Goddard (en.)
      Aktualität von Reinhold -
      Buch für Buch, Jahr für Jahr: Der ultimative literarische Trip durch Bowies größtes Jahrzehnt.

      1976: In England kocht die Hitze hoch. Proteste gegen Einwanderung, rassistische Morde, der Aufstieg der National Front und die Rückkehr von David Bowie -nun als „Thin White Duke“ -, der in der Presse großspurig verkündet, Großbritannien „könnte von einem faschistischen Führer profitieren“.

      Doch mit seinem unverbesserlichen besten Kumpel Iggy Pop im Schlepptau und dem magnetischen Sog der geteilten Stadt Berlin naht sein Weckruf - und mit ihm eine kühne neue musikalische Richtung, die Bowies Platz als innovativster Künstler des Jahrzehnts endgültig festigen wird.



      Der siebte Band von Simon Goddards von der Kritik gefeierter Reihe „Bowie Odyssey“ ist eine schonungslose und brutale Schwarz-Weiß-Erzählung von Kunst, Wut, Zerrissenheit und Erlösung.

      VÖ: 09.04.2026


      Amazon Link: https://amzn.to/4qcvKBX

      Reinhold
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        Kultur & Media / Antw.: Verstorben 2026
        Aktualität von Reinhold -
        Und Michael Kemner ist gestorben.

        Weil viele hier den Vibe des 80er-Berlins schätzen, ein kurzer Gedanke zu Michael Kemner. Er war kein Name für die großen Plakate, aber essenziell für den Sound dieser Zeit im Umfeld von DAF, Fehlfarben und Mau Mau.

        Ich traf ihn 1984 in Berlin, das politisch und musikalisch radikal war - eine Atmosphäre, die ja auch Bowie anzog. Kemner passte genau dort hinein: Kein Lautsprecher, sondern ein Macher im Inneren der Prozesse. Für ihn zählte Haltung mehr als Karriere, Reibung mehr als Wohlklang.

        Er stand exemplarisch für den Moment, als sich deutsche Musik von angelsächsischen Vorbildern löste.



        R.I.P. Michael  :sob:
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          db::Musik & Film / Antw.: Bowie auf Youtube
          Aktualität von Reinhold -
          Ja, das ist KI, aber wirklich außergewöhnlich. Eine wundervolle Hommage an den Meister. Ein fantastisches Werk und eine beeindruckende Würdigung.

          Starman (10 Years Remembered Edition Music Video)



          Reinhold


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            Kultur & Media / Antw.: Was lest Ihr zur Zeit?
            Aktualität von Reinhold -
            Dieses Buch hab ich gerade beendet auf langen D-ticket-Bahnfahrten.


            Utopia Avenue 
            von David Mitchell (Autor), Volker Oldenburg (Übersetzer)
            2020

            Über 700 dicke Seiten über Musik, Freundschaft und Wahnsinn, von Swinging Sixties zu Summer of Love!
            Die Geschichte einer britischen Band in den 60er Jahren, die zum großen Karrieresprung ansetzt....
             "Utopia Avenue"?
            Nie gehört?
            Nun, die Band ist fiktiv, aber viele im Buch erwähnte Ereignisse sind es nicht.
            Auch sind viele "Berühmtheiten" im Buch fiktiv, aber nicht alle.
            So erleben wir (fiktive) Gastauftritte von David Bowie, Leonard Cohen, Brian Jones, John Lennon, Rod Stewart, Janis Joplin, the
            Grateful Dead, Frank Zappa... und vielen anderen! Viel Namedropping!
             
            Ich hatte es in wenigen Tagen durch!  :D
            Und kann es durchaus empfehlen, in unserem Kreise hier....
            ...auch wenn es durchaus ein paar Schwächen hat, etwas laaang und redundant - manches hätte man sicher kürzen könnnen, oder
            mehr Schwung reinbringen.
            Andererseits, diese so fast semi-dokumentarische Erzählweise, die mit Zeitsprüngen und Rückblenden arbeitet - und hie und da
            etwas in die Breite geht und kein stringentes "Storytelling" verfolgt, zementiert den Eindruck des Realismus - eben, dass es wirklich
            genauso geschehen sein könnte, in irgendeinem einem Paralleluniversum... 

            Ich fand es, mal wieder auf der Suche nach Lesestoff bei längerem Banhofsaufenthalt in der "Mängelexemplare"-Wühlkiste... ich
            glaube in Buchshop am Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.
            Erst blätterte ich nur herum und wollte mir eigentlich aufgrund der Dicke und des Gewichtes den Kauf verkneifen (wir reisen bei
            D-Ticket gern minimalistisch), aber dieser Kommentar überzeugte mich zur Mitnahme:

            "Ein Wahnsinnsbuch! Es hat mich zwei Tage lang gefangen gehalten! (Brian Eno)

            Und ich wurde nicht enttäuscht.
            Einerseits eine Hommage an jene Zeiten, sicher gern gelesen, von denen, die sie erlebt und gestaltet haben... aber auch für uns
            Spätgeborene, um die Stimmung(en) der 60er besser zu verstehen - und wie sich alles damals in einer erstaunlich kurzen Zeit
             entwickelt hat, inklusive Katzenjammer...



            Gruß, Z


            Ich lese es gerade, es ist super! Ich laufe durch Soho.. Soho Ende der Sechziger ist kein dekorativer Hintergrund... :guitar:



            Reinhold
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              Kultur & Media / Antw.: Verstorben 2026
              Aktualität von Holger1966 -
              Grateful-Dead-Star Bob Weir ist mit 78 Jahren gestorben

              Die Musikwelt trauert um Grateful-Dead-Gitarrist Bob Weir. Er ist mit 78 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.
              Der Gitarrist der Band Grateful Dead, Bob Weir, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. In einem Statement, das auf dem Instagram-Account des Gründungsmitglieds der Band veröffentlicht wurde, heißt es, der Musiker sei umgeben von seiner Familie verstorben.

              Musiker kämpfte gegen Krebs
              "Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Bobby Weir bekannt", lautet der Text, der zu einem Foto von Weir auf der Bühne geteilt wurde. "Er ist friedlich im Kreise seiner Lieben verstorben, nachdem er den Krebs auf eine Weise mutig bekämpft hatte, wie es nur Bobby konnte." Er sei an einer Lungenerkrankung gestorben, so das Statement.

              In dem Beitrag wird Bob Weir als "Gitarrist, Sänger, Geschichtenerzähler und Gründungsmitglied von Grateful Dead" bezeichnet. Seine "einzigartige Kunstfertigkeit" habe "die amerikanische Musik neu geprägt". Weiter heißt es: "Seine Arbeit hat mehr bewirkt, als nur Räume mit Musik zu füllen; sie war wie warmes Sonnenlicht, das die Seele erfüllte und eine Gemeinschaft, eine Sprache und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit schuf, das Generationen von Fans mit sich tragen."

              Rückkehr auf die Bühne nach der Diagnose
              Laut dem Beitrag wurde bei Bob Weir im Juli Krebs diagnostiziert. Der Musiker begann mit der Behandlung "nur wenige Wochen vor seiner Rückkehr auf die Bühne": "Ein Künstler, der sich selbst dann noch dafür entschied, seinen eigenen Weg zu gehen", so das Statement.

              Vor Bob Weir waren bereits die Grateful-Dead-Stars Phil Lesh im Jahr 2024, Jerry Garcia im Jahr 1995 und Ron "Pigpen" McKernan im Jahr 1973 verstorben.

              Bob Weir, der 1947 in San Francisco geboren wurde, war 16 Jahre alt, als er Garcia in einem Musikgeschäft in Palo Alto, Kalifornien, traf. Das Duo gründete schließlich eine Gruppe, zu der später Mickey Hart (82), Bill Kreutzmann (79), Lesh und McKernan gehörten.