[Buch] Spaceboy: Über David Bowie. Über mich. - Frank Schätzing

Reinhold
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08.07.2025, 11:50 Uhr
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Für viele von uns dürfte Spaceboy mehr sein als ein weiteres Buch im Regal: ein Buch über David Bowie – und über Schätzing selbst. Und vielleicht, zwischen den Zeilen, auch über uns.


Der Titel macht’s schon deutlich: Spaceboy ist eine Verneigung vor Bowies Alter Ego Major Tom, vor Ziggy Stardust, vor dem Mann, der vom Himmel fiel – und vor all den Momenten, in denen wir Bowie gehört haben und dachten: Der versteht mich.

Schätzing erzählt in diesem Buch, wie Bowie ihn geprägt hat. Wie sich für ihn, den Schriftsteller, Songwriter und Klangbastler, plötzlich Türen im Kopf geöffnet haben. Für Schätzing war Bowie nie nur Popstar oder Rockstar, sondern ein ideeller Komplize, ein gedanklicher Bruder, eine Art kosmischer Sparringspartner: »Da draußen war ein Seelenverwandter«, so formuliert er es selbst. Und wer von uns hat diesen Satz nicht auch schon gedacht, während Heroes lief oder Life on Mars? oder Ashes to Ashes?

Was dieses Buch besonders macht, ist, dass es nicht die x-te Biografie ist (die wir alle sowieso schon im Regal stehen haben, von Starman bis Bowie: A Life). Schätzing packt sein eigenes Leben daneben. Es wird persönlich, manchmal melancholisch, immer pointiert. Stilistisch ein Hybrid aus Memoir, Hommage und popkulturellem Essay.

Spaceboy ist so etwas wie ein langer Brief an Bowie – oder, um es mit einem Bild zu sagen: ein Mixtape, das man jemandem schenkt, den man nie treffen konnte, der aber trotzdem immer im eigenen Zimmer stand, während man erwachsen wurde.

VÖ: Donnerstag, 6.11.2025

Amazon: https://amzn.to/44PTjYV

Reinhold
Pflichtangabe zu den Inhaltsstoffen meiner Postings: Kompetenz, Erfahrung, geringe Anteile von Halbwissen. Kann Spuren von Ironie oder Hörensagen enthalten.
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08.07.2025, 20:30 Uhr
Cool! Das kommt auf meinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann. 😀
The game is on!
Reinhold
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12.09.2025, 09:09 Uhr
lit.COLOGNE Spezial: Frank Schätzing über David Bowie – SPACEBOY

Am 26.11.2025 spricht Frank Schätzing in Köln über seine persönliche Bowie-Geschichte – vom schüchternen Teenie in den 70ern bis zum kreativen Durchbruch. Anlass ist sein neues Buch "SPACEBOY – Über David Bowie. Über mich.", in dem er erzählt, wie Bowie ihn zum Zeichnen, Musizieren und später zum Schreiben gebracht hat.

Ein Abend über Musik, Inspiration, Außenseitertum und die Kraft, sich neu zu erfinden – ganz im Sinne von Bowies eigener Wandlungsfähigkeit.
Moderiert wird das Ganze von Sabine Heinrich.

📍 Ort: WDR Funkhaus Köln, 19:30 Uhr
🎟 Tickets: 30 € VVK / 38 € Abendkasse
🔗 [Infos & Karten bei litcologne.de](https://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-spezial/frank-schaetzing-david-bowie)

Vielleicht interessant für alle hier, die Bowie nicht nur hören, sondern "fühlen" – und wissen wollen, wie tief sein Einfluss auf kreative Lebenswege gehen kann.

👉 Wer geht hin?


https://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-spezial/frank-schaetzing-david-bowie

Reinhold
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14.09.2025, 15:34 Uhr
Reinhold schrieb am 12.09.2025, 09:09 :

lit.COLOGNE Spezial: Frank Schätzing über David Bowie – SPACEBOY

Am 26.11.2025 spricht Frank Schätzing in Köln über seine persönliche Bowie-Geschichte – vom schüchternen Teenie in den 70ern bis zum kreativen Durchbruch. Anlass ist sein neues Buch "SPACEBOY – Über David Bowie. Über mich.", in dem er erzählt, wie Bowie ihn zum Zeichnen, Musizieren und später zum Schreiben gebracht hat.

Ein Abend über Musik, Inspiration, Außenseitertum und die Kraft, sich neu zu erfinden – ganz im Sinne von Bowies eigener Wandlungsfähigkeit.
Moderiert wird das Ganze von Sabine Heinrich.

📍 Ort: WDR Funkhaus Köln, 19:30 Uhr
🎟 Tickets: 30 € VVK / 38 € Abendkasse
🔗 [Infos & Karten bei litcologne.de](https://www.litcologne.de/de/programm/lit-cologne-spezial/frank-schaetzing-david-bowie)

Vielleicht interessant für alle hier, die Bowie nicht nur hören, sondern "fühlen" – und wissen wollen, wie tief sein Einfluss auf kreative Lebenswege gehen kann.

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Reinhold

Ich 😊!
LG
Oogie
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26.10.2025, 17:34 Uhr
NDR Talk Show
Talkshow D 120 Minuten

Barbara Schöneberger und Hubertus Meyer-Burckhardt begrüßen in der NDR Talk Show aus Hamburg folgende Gäste:

Frank Schätzing, Autor

Frank Schätzing gehört zu den erfolgreichsten deutschen Autoren. Seinen Durchbruch hat der Kölner 2004 mit dem Ökothriller "Der Schwarm", der eine Gesamtauflage von 4,5 Millionen Exemplaren erreicht, weltweit in 27 Sprachen übersetzt und verfilmt wird. Wenn er nicht schreibt, liebt der 68-Jährige es, Musik zu machen. Sein großes Vorbild, seit er ihn im Teenager-Alter für sich entdeckte: der britische Musiker David Bowie. "Da endlich war das Idol, nach dem ich gesucht hatte. Bowie blieb dieses Idol, mein Leben lang. Und wird es bleiben. Seine Haltung, dass es nie zu spät ist, sich neu zu erfinden, hat mich und meine Arbeit tief geprägt", sagt Schätzing über den 2016 verstorbenen Künstler. Nun erscheint Schätzings Buch "Über David Bowie. Über mich." Darin und in der NDR Talk Show erzählt der Bestsellerautor, wie David Bowie sein Leben und seine Karriere geprägt.

NDR 07.11., 22:00 - 00:00 Uhr

Reinhold
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01.11.2025, 13:07 Uhr
Der Starautor und sein Popstar: Frank Schätzings Buch über David Bowie

Wenn ein angesehener Autor ein Buch über eine berühmten Popkünstler schreibt, könnte man meinen, er täte dies mit dem Ziel, einen Bestseller zu landen. Doch bei Frank Schätzing und seinem neuen Buch über David Bowie ist es anders: Schätzing ist seit seiner Jugend glühender Bowie-Fan und wollte selbst Popmusiker werden. In „Spaceboy“ erzählt der Schriftsteller parallel die Geschichte des Chamäleons der Popkultur und seine eigene: vom suchenden Jugendlichen, der in Bowies Musik eine Offenbarung findet, bis zum Bestsellerautor, dessen Kunst immer wieder von Bowie geprägt wurde. Das Ergebnis ist ein ungewöhnliches Buch, das gleichzeitig eine Doppelbiografie, ein Essay und eine Hommage ist.


„ttt – titel thesen temperamente“ (NDR) kommt am Sonntag, 2.11.2025, um 23:05 Uhr im Ersten.

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03.11.2025, 12:57 Uhr

„Das bin jetzt wirklich ich“

Eigentlich wollte der Bestsellerautor Frank Schätzing ein kurzes Buch über die Popikone David Bowie schreiben. Dabei kam ihn längst über ihn selbst heraus. Warum?

Von Tobias Rüther

Im Jahr 1973 war ich zwölf Jahre alt, David Bowie war der schillerndste Mensch, den ich je gesehen hatte. Ich saß vor dem Fernseher, als er „Starman“ sang – orange Haare, glitzernde Haut, androgyne Präsenz. Ein Wesen aus einer anderen Welt. Ich verstand nicht alles, aber ich wusste, dass sich da etwas verschob. Jahre später, als ich über ihn schreiben wollte, merkte ich: Ich schrieb über mich.

Frank Schätzing sitzt im Café in Köln, es ist früher Nachmittag, draußen grauer Herbst. Er spricht ruhig, ohne Pathos, fast beiläufig, während er von der Entstehung seines neuen Buches erzählt. Eigentlich, sagt er, wollte er nur ein schmales Essay schreiben, eine kleine Hommage an Bowie. Doch je weiter er kam, desto mehr sei aus der Recherche eine Selbstbefragung geworden.

„Ich wollte herausfinden, warum dieser Mann, den ich nie getroffen habe, mich so lange begleitet hat“, sagt Schätzing. „Und warum ich mich in seinen Masken wiederfinde.“

Haben Sie den Eindruck, Bowie hat Ihnen etwas über sich selbst beigebracht?

Schätzing: Unbedingt. Bowie war für mich immer ein Spiegel – aber einer, der sich ständig veränderte. Ich glaube, viele aus meiner Generation haben an ihm gelernt, dass Identität nichts Festes ist. Dass man sich erfinden darf, ohne zu lügen. Und dass Widersprüche kein Fehler sind, sondern Teil der Wahrheit.

Was meinen Sie mit „Spiegel“?

Schätzing: Als Bowie Anfang der siebziger Jahre Ziggy Stardust wurde, war das ein Schock – eine Figur zwischen Science-Fiction und Glamour, aber zugleich ein Kommentar zur Gesellschaft. Und dann, als er sie wieder ablegte, zeigte er, dass man auch das eigene Ego abschalten kann. Für mich war das fast religiös. Ich habe in den Siebzigern gelernt, dass man sein eigenes Theaterstück schreiben darf. Bowie war der Beweis.

Mit zehn Jahren machten Sie eine schwere Krankheit durch. Hat das etwas verändert?

Schätzing: Ja. Ich war lange ans Bett gefesselt, hatte Zeit. Vielleicht war das der Anfang meiner Phantasie. Bücher, Musik, Filme – das waren Fluchten. Bowie kam später, aber er wurde derjenige, der mir zeigte, dass man aus diesen Fluchten Welten machen kann.

Sie schreiben, dass Bowies Musik Sie „in den Wahnsinn und wieder zurück“ geführt hat.

Schätzing: Ich habe viele seiner Phasen durchlebt, unbewusst. In meiner Jugend war ich der exzentrische Außenseiter, in den Achtzigern der Yuppie, der sich selbst zu ernst nahm, später der Zweifler. Bowie hatte das alles schon durchgespielt. Als er in den Neunzigern plötzlich ironisch über die Medien sprach, war das, als hätte er mich direkt angesprochen. Ich merkte: Wenn selbst Bowie das nicht alles ernst nimmt, muss ich’s auch nicht.

Sie schreiben sehr persönlich – war das geplant?

Schätzing: Überhaupt nicht. Ich dachte, ich schreibe über Musik. Dann merkte ich, dass ich über mich schreibe. Über Ängste, Eitelkeit, das Älterwerden. Bowie war ein Katalysator. Er hat mich gezwungen, ehrlich zu werden. Es ist komisch: Ich wollte ihn verstehen – und bin am Ende bei mir gelandet.

Warum heißt Ihr Buch „Das bin jetzt wirklich ich“?

Schätzing: Das ist ein Zitat von Bowie aus dem Jahr 1995. Da sagte er in einem Interview: „I think this is really me now.“ Und zwei Jahre später war er wieder jemand ganz anderer. Ich fand das wunderbar. Ich habe mir gedacht: Vielleicht ist das die ehrlichste Form von Identität – zu wissen, dass sie sich dauernd verändert.

Fühlen Sie sich Bowie nah?

Schätzing: Nah, ja, aber nicht im sentimentalen Sinn. Mehr wie jemand, der denselben Ozean befahren hat, aber auf einem anderen Schiff. Ich bin ihm dankbar. Er hat mir gezeigt, dass das Ich keine Statue ist, sondern ein Tanz.

Das Gespräch führte Tobias Rüther.

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
2. November 2025, Nr. 44, Seite 35

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03.11.2025, 13:08 Uhr
Reinhold schrieb am 01.11.2025, 13:07 :

Der Starautor und sein Popstar: Frank Schätzings Buch über David Bowie

Wenn ein angesehener Autor ein Buch über eine berühmten Popkünstler schreibt, könnte man meinen, er täte dies mit dem Ziel, einen Bestseller zu landen. Doch bei Frank Schätzing und seinem neuen Buch über David Bowie ist es anders: Schätzing ist seit seiner Jugend glühender Bowie-Fan und wollte selbst Popmusiker werden. In „Spaceboy“ erzählt der Schriftsteller parallel die Geschichte des Chamäleons der Popkultur und seine eigene: vom suchenden Jugendlichen, der in Bowies Musik eine Offenbarung findet, bis zum Bestsellerautor, dessen Kunst immer wieder von Bowie geprägt wurde. Das Ergebnis ist ein ungewöhnliches Buch, das gleichzeitig eine Doppelbiografie, ein Essay und eine Hommage ist.


„ttt – titel thesen temperamente“ (NDR) kommt am Sonntag, 2.11.2025, um 23:05 Uhr im Ersten.

Reinhold

ttt vom 2. November 2025 17:30min

https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/ttt-vom-2-november-2025/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3R0dCAtIHRpdGVsIHRoZXNlbiB0ZW1wZXJhbWVudGUvMjAyNS0xMS0wMl8yMy0wNS1NRVo

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Welche Bücher sich lohnen

Denis Scheck empfiehlt: Lesestoff, um gut über den Winter zu kommen

Hier eine Auswahl der Lesetipps von Denis Scheck:

Neuerscheinung: Frank Schätzing, Spaceboy, Kiepenheuer&Witsch: „Eine Autobiografie, bei der der Autor beschreibt, wie sehr ihn David Bowie beeinflusst hat.“ Scheck dazu im Buchcover: „Der genderfluide David Bowie und der genrefluide Frank Schätzing. Dieses Buch erzählt von zwei Kreativen mit der Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.“ Und, live in Daun und in Anlehnung an ein Bowie-Werk: „Zwei Männer, die vom Himmel fielen.“

https://www.volksfreund.de/nachrichten/kultur/diese-buecher-empfhielt-denis-scheck_aid-138348647

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